Erlebnis-Zoo Hannover – Beleuchtung des Eingangsbereiches
Erlebnis-Zoo Hannover – Beleuchtung des Eingangsbereiches
Erlebnis-Zoo Hannover – Beleuchtung des Eingangsbereiches
Erlebnis-Zoo Hannover – Beleuchtung des Eingangsbereiches
Erlebnis-Zoo Hannover – Beleuchtung des Eingangsbereiches
Erlebnis-Zoo Hannover – Beleuchtung des Eingangsbereiches
Erlebnis-Zoo Hannover – Beleuchtung des Eingangsbereiches
Erlebnis-Zoo Hannover – Beleuchtung des Eingangsbereiches
Erlebnis-Zoo Hannover – Beleuchtung des Eingangsbereiches

Zusammenspiel von innen und außen: Beleuchtung des Eingangsbereiches des Zoos in Hannover

Die wesentliche Idee des architektonischen Entwurfs in seiner Gesamtwirkung ist die Offenheit und und „Natürlichkeit“ des Gebäudes als Signal für die Besucher.

Die Dachkontur fasst die unterschiedlichen Gebäudeteile in einer großen Geste zusammen. Zugleich wird die Fassadenverkleidung auch in den Innenräumen unter der Decke weitergeführt.

Auf diese grundlegende Gestaltungsidee reagiert der Entwurf zur Lichtplanung. In den durch die deckenhohen Glaselemente eingefassten Raumbereichen bleibt die großzügige Wirkung der vom Kragdach bis nach innen durchlaufenden Holzverkleidung erhalten. Alle technischen Leuchten werden oberflächenbündig zur Deckenunterkante zwischen die Holzlamellen gesetzt. Zugleich sind die Leuchten im Höchstmaß blendungsbegrenzt, um neben dem Sehkomfort für Besucher auch den Anforderungen an die Arbeitsplätze gerecht zu werden.

Die Wahrnehmung der einzelnen Leuchte tritt so zugunsten eines raumgreifenden Lichtbildes zurück.

Die Beleuchtung der Außenbereiche folgt den gestalterischen Leitideen der Freiraumplanung. Erhöhte Pflanzflächen, abgesetzte Baumscheiben gruppieren sich „frei“ auf der Fläche; starre Wegeführungen werden vermieden. Diesem heterogenen Muster folgen die Leuchten: Sie werden ebenso (scheinbar) „frei“ und als multifunktionale Mastleuchten positioniert. Es kommen zwei Masthöhen zum Einsatz; die Masten sind mit Scheinwerfern mit unterschiedlichen Abstrahlcharakteristiken bestückt. Zudem sind alle Leuchtenmasten um ca. 8° geneigt. Die Leuchten folgen so der Heterogenität des Baumbestandes.

Um die abendliche sichere und attraktive Wegeführung von der Adenauerallee bis zum Zoo-Parkplatz zu gewährleisten, werden jeweils zwei bis drei Scheinwerfer für die Wegebeleuchtung eingesetzt, die übrigen für Akzentuierung und Anstrahlung. Das System ist modular ausgeführt und kann bei Bedarf mit weiteren Leuchten und auch Projektions- und Effektscheinwerfern ausgestaltet werden. Die Masten enthalten 230-V-Steckdosen für die Stromversorgung von dekorativen Elementen für den „Winterzoo“.