Peine
Hertha-Peters-Brücke
Jahr der Fertigstellung
2024
Bauherr
Stadt Peine
Beteiligte Planende
GRBV Ingenieure
Planungsphasen
LPH 1-3
Weitere Beteiligte
Lothar Sander Elektro GmbH, Hildesheim
Metall & Gestaltung Peter Schmitz, Hildesheim
Auszeichnungen
LIT Lighting Design Award 2025 in der Kategorie ‚Religious & Spiritual Site‘
Planungsziel
Die Hertha-Peters-Brücke verbindet die Peiner Innenstadt mit den südlichen Stadtteilen und überquert den Mittellandkanal sowie die Bundesstraße 65. Sie ist Teil des lokalen und regionalen Rad- und Fußwegenetzes und bildet eine wichtige, barrierefreie Verbindung.
Die filigrane Stahl-Konstruktion ersetzt die vorherige Holzbrücke und wird von einem rund 34 Meter hohen, torförmigen Pylon geprägt. Unser Planungsschwerpunkt lag auf einer dem Bauwerk entsprechenden Formsprache der Leuchten sowie einer gleichmäßigen und klaren Lichtführung, die Rücksicht auf den naturnahen Umgebungsbereich nimmt.


Umsetzung
Maßgefertigte, rechteckige Lichtmasten greifen die Form des Pylons auf und sind im gleichen Winkel geneigt, wodurch sie harmonisch in die Brückenarchitektur eingebunden sind. Sie sind über Flanschplatten hinter dem Brückengeländer montiert. Damit Wartungsarbeiten dennoch einfach und praktikabel durchgeführt werden können, wurde die Höhe der Kabelübergangskästen entsprechend angepasst.
Technische Leuchten mit längsseits-gerichteter Lichtverteilung, sorgen für eine gleichmäßige, klar geführte Ausleuchtung des Gehwegs und minimieren Streulicht auf die umgebenden Naturbereiche. Um diese zu Schützen wurde bewusst auf eine direkte oder farbige Anstrahlung der Pylone verzichtet. Das Ergebnis ist eine Beleuchtung, die die Wegeverbindung stärkt, die Brückenarchitektur elegant aufnimmt und zugleich Rücksicht auf Flor und Fauna nimmt.

